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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Genossenschaften

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Genossenschaften.

Teil 2. Als Produktionsgenossenschaften werden Genossenschaften bezeichnet, in denen die Genossenschafter nicht nur Eigentümer, sondern zugleich Mitarbeiter des Genossenschaftsbetriebes sind.

Diese Doppeleigenschaft der Mitglieder als Arbeitgeber und- nehmer unterscheidet die Produktionsgenossenschaften von den Verwertungsgenossenschaften z. B. landwirschaftlich orientierte Genossenschaften.

Die Abgrenzungen sind jedoch fließend.

Eine vollständige Identität von Arbeitnehmern und- gebern mit kollektiven Führungsstrukturen, wie dies in Modellen von Arbeiterräten und in alternativen Selbstverwaltungsbetrieben (Holzkollektiv) der neuen Linken angestrebt wird, ist in den Produktionsgenossenschaften eher eine Ausnahme.

Die Idee der Produktionsgenossenschaften stammt von frühsozialistischen und sozialreformerischen Konzepten, welche sich mit der Lösung der Sozialen Frage befassten.

Dabei kam Robert Owen mit seinem genossenschaftlichen Modell eine Pionierrolle zu.

Unter dem Einfluß der franz. Frühsozialisten Charles Fourier mit seiner (Utopie der phalanstere) und Louis Blanc, der die (ateliers sociaux) eine Produktionsgenossenschaft mit Staatshilfe propagierte, entstanden in den 1840er Jahren vor allem in der französichen Schweiz die ersten Produktionsgenossenschaften der Schweiz.

Auch das Gedankengut von Ferdinand Lassalle  und Herrmann Schulze-Delitzsch waren richtungsweisend.

Teil 3 folgt

 

 

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